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FAQs - Kosten einer Bestattung

Eine Bestattung setzt sich im Wesentlichen aus drei Kostenblöcken zusammen

1. Dienstleistung des Bestattungsunternehmens wie z. B. Trauerfallberatung, Abholung und Überführung, Ausstattung (Sarg, Urne), Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten

2. Amtliche Gebühren wie z. B. Bestattungs- und Friedhofsgebühren, Gebühr für Grabkauf, Sterbeurkunden

3. Fremdauslagen wie z. B. Redner, Zeitungsanzeigen, Blumen, Trauerkaffee etc.

Im Durchschnitt beginnen die Eigenleistungskosten eines seriösen Bestattungsunternehmens bei ca. EUR 1450,- .
Als Anhaltspunkt für die kompletten Bestattungskosten, dient die Veröffentlichung einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2008. Emnid ermittelte einen Betrag von ca. EUR 6000,- für eine Bestattung (Bundesdurchschnitt).

Aufgrund der verschiedenen kommunalen Größen (wie z.B. Friedhofsgröße, Bevölkerung etc.) wäre eine einheitliche Friedhofsgebührensatzung wohl zu Ungunsten der jeweiligen Bürgerinnen und Bürger.

Die Eigenleistungen des jeweiligen Bestattungsunternehmens können, je nach den Wünschen der Angehörigen, genau so hoch sein wie bei einer Erdbestattung.

Lediglich die Folgekosten für Steinmetzarbeiten und Grabkosten und die kommunalen Gebühren können bei einer Feuerbestattung günstiger sein.

Soweit der Verstorbene keinerlei Nachlass hat und die Kostentragungspflichtigen (auch Erben) finanziell nicht in der Lage sind, für die Bestattung aufzukommen, sind die Kosten auf Antrag vom Sozialamt zu tragen.

Die Kostenübernahme für die Bestattung muss vorab mit dem Sozialamt abgesprochen werden.

Das Schonvermögen ist im deutschen Sozialrecht der Vermögensanteil, den der Berechtigte vor dem Bezug einer Sozialleistung nicht verwerten muss, um seinen Lebensunterhalt zu sichern (Stand 2014: 2600 Euro). Das Schonvermögen reicht jedoch meistens nicht aus, um die Kosten einer Bestattung abzudecken. 

Es gehört jedoch zum Persönlichkeitsrecht eines jeden Bürgers, bereits zu Lebzeiten angemessen für seine Bestattung zu sorgen. Dies ist möglich durch einen Bestattungsvorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen. 
Die Einzahlungen können auf ein Vorsorgekonto (Treuhandkonto) oder durch Abschluss einer Sterbegeldversicherung unwiderruflich festgelegt werden. Diese Gelder sind als zweckgebunden für die Bestattung zu verwenden.