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FAQs - Bestattung allgemein

Unter Bestattungspflicht versteht man die Pflicht, nach dem Ableben eines Menschen dafür zu sorgen, dass dieser eine ordnungsgemäße Bestattung erhält. Die Bestattungspflicht ist in Deutschland in den entsprechenden Bestattungsgesetzen der Länder geregelt.

Die Bestattungspflicht ist nicht mit dem Erbrecht verbunden.

Auch wenn die Erbschaft ausgeschlagen wird oder keine Erbschaft vorhanden ist, besteht die gesetzliche Bestattungspflicht.

Nach den Bestattungsgesetz Baden-Württemberg sind bestattungspflichtig:

Der Ehegatte, der Lebenspartner (ist nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz dem Ehegatten gleichgestellt), die volljährigen Kinder, die Eltern und andere nahe Angehörige, wie Großeltern, Enkelkinder, Geschwister.

Eine Bestattung ist frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes zulässig.

Ausnahmen sind auf Antrag möglich (BestattG Baden-Württemberg)

Nein, da die Testamentseröffnung in den meisten Fällen erst nach der Bestattung erfolgt.

Ist man sich zu Lebzeiten über Wünsche zur eigenen Bestattung sicher, empfiehlt es sich eine Bestattungsvorsorge beim Bestatter seiner Wahl abzuschließen. 

Zur Beurkundung des Sterbefalls:

Bei Ledigen:Geburts- bzw. Abstammungsurkunde

Bei Verheirateten / eingetragenen Lebenspartnerschaften: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde bzw. Familienstammbuch

Bei Verwitweten: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners 

Bei Geschiedenen: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk oder Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

Bei Verstorbenen nicht deutscher Staatbürgerschaft zusätzlich:
Reisepass, Geburtsurkunde des Verstorbenen im Original und ggf. eine beglaubigte Übersetzung sowie den Pass des Ehepartners

Weitere Unterlagen: Graburkunde - falls ein Grab vorhanden ist, Versicherungspolicen, Rentenunterlagen

Ferner, wenn vorhanden: Willenserklärung bei Feuerbestattung, Willenserklärung bei Seebestattung.

Vom Bestatter, der diese beim zuständigen Standesamt des Sterbeortes beantragt.

Der Bestatter kann Renten abmelden.

Er kann auchauf Wunsch die sogenannte Überbrückungsrente für die Witwe oder den Witwer beantragen.

Die eigentliche Witwen- / Witwerrente ist jedoch bei der Deutschen Rentenversicherung oder bei der Gemeinde zu beantragen.


Versicherungen meldet der Bestatter, wenn gewünscht, mittels Vollmacht der Hinterbliebenen ab. 

Auch hier helfen wir Ihnen gerne mit zuverlässigen Partnerunternehmen für Umzüge und Wohnungsauflösungen weiter.